Schnupfen (Rhinitis)

Schnupfen (Rhinitis) Schnupfen (Rhinitis)

Schnupfen

Besonders im Herbst und Winter wenn es draußen nasskalt ist, während in der Wohnung trockene Heizungsluft dominiert, werden die Nasenschleimhäute auf eine große Belastungsprobe gestellt. Die kalte Luft mindert die Durchblutung der Schleimhäute und schwächt so auch deren Abwehrfunktion. 



Darüber hinaus sorgt die trockene Heizungsluft zusätzlich für die Austrocknung der Schleimhäute. So können sich Viren leichter ansiedeln und zu Entzündungen in der Nase führen. Die Schleimhäute schwellen an und produzieren verstärkt Wasser und Sekret, um die ungebetenen Gäste aus der Nase herauszuspülen. Die Nase beginnt zu laufen und verstopft nach einiger Zeit. Der Schnupfen ist da!

Arten von Schnupfen

Schnupfen ist nicht gleich Schnupfen – die wichtigsten Arten im Überblick

Gewöhnlicher Schnupfen (akute Rhinitis)

Diese Form des Schnupfens tritt meist in direktem Zusammenhang mit einer Erkältung auf. Genauer gesagt, handelt es sich hierbei um eine durch Viren hervorgerufene akute Entzündung der Nasenschleimhaut. Hauptmerkmale sind eine erhöhte Durchblutung und das Anschwellen der Nasenschleimhaut in Verbindung mit einer laufenden und verstopften Nase.

Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica)

Der Fließschnupfen ist eine besonders unangenehme Form des Schnupfens. Es handelt sich um eine unspezifische Überempfindlichkeitsreaktion der Blutgefäße und Nerven der Nasenschleimhaut – mit dem unliebsamen Ergebnis, dass die Nase ständig läuft. Auslöser können externe Reize wie Kälte, Rauch und Staub sein, aber auch psychische Probleme und Stress können zu einem Fließschnupfen führen. Patienten mit Fließschnupfen können schlecht atmen und riechen wenig. Oft spüren sie einen Druck und ein benommenes Gefühl im Schädel. Von außen fallen die dick geschwollenen Nasenmuscheln auf.

Allergischer Schnupfen (Rhinitis allergica)

Dem allergischen Schnupfen liegt eine Überreaktion der Immunabwehr auf eigentlich harmlose, körperfremde Substanzen zugrunde. Betroffene spüren meist ein unangenehmes Kribbeln und starken Juckreiz in der Nase und dem Rachenraum, können nur schlecht atmen und riechen wenig, manchmal überhaupt nichts mehr. Hinzu kommen heftige Niesattacken und eine stark laufende Nase. In Deutschland haben um die 30% der Bevölkerung, also ca. jeder Dritte, verschiedenste Allergien. Der Heuschnupfen ist mit 15% dabei die häufigste Art.

Weitere Informationen rund um das Thema Allergie finden Sie auch unter www.Livocab.de

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Warum gibt es keine wirkungsvollen Mittel, um einen Schnupfen zu verhindern?

Vielfalt der Viren

Es gibt über 100 verschiedene Schnupfenviren, die sich ständig verändern. Somit ist ein Schutz, beispielsweise durch eine Impfung, nicht möglich, da die vielen verschiedenen  Viren nicht mit einem Serum oder Medikament erfasst werden können.

Effektive Verbreitung

Schnupfenviren haben eine sehr effektive Verbreitungsstrategie entwickelt. Hat man sich erst einmal mit einem Schnupfen infiziert, vermehren sich die Viren schnell im Körper. Beim Sprechen, Husten oder Niesen verlassen die Viren den Körper und fliegen bis zu einem Meter durch die Luft, um sich weiter zu verbreiten (Tröpfcheninfektion).

Perfekte Tarnung

Schnupfenviren tarnen sich durch Harmlosigkeit. Anstatt ihrem Wirt massiv gesundheitlich zuzusetzen, vermehren sie sich erst einmal nahezu unbemerkt im Körper. Bis wir merken, dass sich ein Schnupfenvirus in unserem Organismus eingenistet hat, ist es schon zu spät – denn bis dahin haben wir sicher schon einige Mitmenschen angesteckt.

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Rechtzeitig eingreifen – Infektionen verhindern

Eine laufende und verstopfte Nase ist ein sicheres Anzeichen für eine Überlastung der Nasenschleimhaut. Schnelle Hilfe ist jetzt wichtig, damit sich aus einem einfachen Schnupfen keine weitere Erkrankung entwickelt. Denn wenn das Sekret nicht abfließen kann besteht die Möglichkeit, dass sich der virale Infekt auf die Nasennebenhöhlen, das Mittelohr oder die Bronchien ausbreitet. Ziel sollte daher sein, die Belüftung der Nase und speziell der Zugänge zu den Nebenhöhlen schnell wieder herzustellen. Um die Nase zu befreien und das Ablaufen des Sekrets aus den Nebenhöhlen zu erleichtern, empfehlen sich abschwellende Nasensprays, Nasentropfen oder Tabletten bei Schnupfensymptomen – zum Beispiel von OLYNTH® und OLYTABS®. Ergänzend empfiehlt sich ein pflegendes Nasenspray, welches die Nase sanft reinigt und befeuchtet. 

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Die Nase – mehr als ein Riechorgan

Die Nase ist nicht nur ein markantes Merkmal im Gesicht, sie nimmt auch vielfältige Aufgaben wahr. So reinigt sie die Atemluft, feuchtet und wärmt sie an, oder kühlt sie und ist erste Abwehrstation gegen Schmutz und Keime, die wir mit der Luft einatmen.

Durch spezielle Zellen und feinste Härchen (Flimmerhärchen bzw. Zilien) werden Staub und Bakterien aus der Atemluft herausgefiltert und über den Schleim, den wir meist unbemerkt schlucken, abtransportiert. Damit kommt der Nasenschleimhaut eine besondere Aufgabe bei der Immunabwehr zu – und um diese Aufgaben erfüllen zu können, muss sie gesund sein.

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